Hintergrund

Der Krieg im Jemen unter Führung Saudi-Arabiens hat laut UNO zur „weltweit schlimmsten humanitären Katastrophe“ geführt. 14 Millionen sind von Hungersnot bedroht, jedes zweite Kind ist chronisch unterernährt, das Leben von Hunderttausenden hängt am „seidenen Faden“. Eingesperrt in ihrem Land, kann niemand fliehen, denn die saudische Hafen- und See-Blockade macht jede Flucht unmöglich. Rund 20 Millionen der 27 Millionen Menschen, sind nach Angaben von Misereor, dringend auf die Lieferung von Lebensmitteln und Medikamenten angewiesen. Zudem ist Jemen, laut Oxfam, mit dem größten Ausbruch von Cholera konfrontiert, der je aufgezeichnet wurde. Mehr als 1,2 Millionen Fälle sind dokumentiert und tausende Menschen sind bereits gestorben. Viele Menschen können der Epidemie nichts entgegensetzen. Durch Krieg, Not und Hunger sind sie geschwächt und demoralisiert.

Deshalb veranstaltet die „Initiative Jemen“ mit dem Aktionsbündnis gegen die „NATO- Sicherheitskonferenz“, in Zusammenarbeit mit dem Münchner Friedensbündnis ein Benefizkonzert für Jemen. Mit den Einnahmen aus Konzert und Spenden sollen konkrete Projekte von Misereor und Oxfam im Jemen finanziell unterstützt werden.

Weitere Infos:
Bombardement, Blockade, Epidemie, Hunger, Flüchtlinge, Drohnenkrieg im Jemen, Waffenhändler

Bildquelle: Wikimedia, Creative Commons CC0 License